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Crocus Sativus als Alternative zu Drogen

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Crocus Sativus besitzt mehr, als nur Safran – Es hilft auch gegen Drogen.

Der Drogenhandel in Afghanistan ist kaum aufzuhalten. Dass Crocus Sativus, oder eher gesagt der Safran, welchen man daraus gewinnt, eine Alternative für Drogen ist, hat sich jedoch bewährt. Das heißt nicht, dass Safran ähnliche Eigenschaften zu Drogen besitzt. Im Gegenteil: Er ist offensichtlich viel gesünder und schmeckt wahrscheinlich auch besser, als Opium. Dieser dominiert nämlich den Drogenmarkt in Afghanistan. Die daraus gewonnenen Opiate werden weltweit exportiert. Dazu gibt es hier mehr…

Nur wie kam es dazu, dass Safran so langsam das Opium ablöst?

Klar ist es, dass viele Farmer dem Drogenanbau verdanken, dass sie sich überhaupt einen Lebensunterhalt verdienen können. Hierfür forderte der Anbau jedoch auch einige Opfer. Der Drogenhandel – und somit auch der Anbau – ist stets illegal. Man musste mit potenziellen und harten Sanktionen rechen, wenn man sich also auf dieses Geschäft einließ. Außerdem muss man bedenken, dass die lokalen und armen Farmer sich keine wissenschaftlichen Geräte leisten konnten, um das Opium auf die Reife zu prüfen. Nötig war es also, dass die eigene Familie den Mohnsaft mit dem Mund schmeckt, um die Reife festzustellen. Dabei ist zu erwarten, dass die Familienmitglieder hierbei eine Abhängigkeit zu dieser Droge entwickeln.

Mit rund 13-20 Millionen Opiatabhängigen wird weltweit gerechnet. Würde der Drogensektor weiterhin steigen, könnte man die Zunahme von Abhängigen nicht aufhalten. Crocus Sativus und sein Safran haben in Afghanistan jedoch große Schritte gegen die Drogen erreicht. Nachdem The Father of Saffron oder Baba Saffron die ersten Zwiebeln der Pflanze nach Afghanistan schmuggelte, wurde Safran in Afghanistan ein richtiges Geschäft. Etliche Landwirten waren von dem risikofreien Anbau überzeugt. Das Luxusgewürz eroberte die Provinz Herat wie im Sturm. Endlich gab es eine legale Alternative für Farmer Geld zu verdienen. Sogar das Ministerium für Landwirtschaft, Bewässerung und Viehzucht hat sein Bestes getan, um den Safrananbau zu fördern.

Bis heute hat Safran also einen großen und vor allem positiven Einfluss für die Landwirten gehabt. Die Popularität steigt stetig und das Angebot ebenso. Die Prognose für 2021 liegt bei 20 Tonnen, welche Afghanistan hervorbringen wird.